Umfangreicher Pressespiegel zum Leben der Kirche in Ostbelgien
Echos aus der Kirche |
Presseartikel zur Kirche Ostbelgiens |
||
Sakrament der Firmung als weiteres Rüstzeug fürs LebenGrenz-Echo |
Bischof Aloys Jousten firmte am Samstagabend 53 Jugendliche des Pfarrverbandes AmelSakrament der Firmung als weiteres Rüstzeug fürs Leben
Grenz-Echo Bericht vom 25. April 2005Am Samstagabend wurden in der Ameler Pfarrkirche 53 Jugendliche aus dem Pfarrverband Amel von Bischof Aloys Jousten gefirmt. Zu dieser beeindruckenden Feier lud die gesamte Pfarrfamilie, angeführt durch Pfarrer Willi Margraff, Pater Theo Jansen und Kaplan Walter Heyen, ein. Bischof Aloys Jousten, selbst ein Kind der Pfarre Amel, spendete in seiner Heimat den Jungen und Mädchen das Sakrament der Firmung. In seiner Ansprache unterstrich der Bischof die Bedeutung der Firmung als Schritt in die Glaubensgemeinde und als Bestätigung des vollwertigen Christen: »Wir sind Teil des Volkes Gottes und der Weltkirche und sind demnach auch mit unserem neuen Papst Benedikt XVI. im Herzen und Glauben vereint. Hierdurch wird die Kirche sichtbar. Amel ist eine Kirche der Welt, die im Sinne Jesus lebt und arbeitet.« Auch die Firmbegleiter, die die Jugendlichen während fünf Monaten auf diesen großen Tag vorbereitet hatten, zeigten sich glücklich. »Ihr habt euch für ein Leben mit Gott entschieden. Eine richtige Entscheidung, die euch sicherlich in vielen Lebenslagen von großem Nutzen sein wird«, so der Sprecher. Frohe BotschaftIn seiner Predigt betonte Bischof Aloys Jousten die Wichtigkeit der Heiligen Schrift als Stärkungsmittel des eigenen Glaubens. So könnten die Menschen durch die Frohe Botschaft feststellen, dass man von der Taufe bis zur Firmung stets auf den Richtigen, nämlich Gott und seinen Sohn Jesus gesetzt habe: »Lasst euch nicht beirren und vom rechten Glaubensweg abbringen«. Die Aussage »In mir seht ihr die Kraft« treffe auch für die Firmung zu. So sei Johannes der Täufer der erste »Firmbegleiter« gewesen, da er stets einen Fingerzeig auf Jesus machte. Der verstorbene und auch der jetzige Papst seien Menschen des Glaubens, die wie alle echte Christen von Jesus erfasst seien, versicherte Aloys Jousten. Deshalb sollte man als gläubiger Christ auch nicht ausschließlich an Erwartungen an den neuen Papst festhalten, sondern sich vielmehr von Jesus anstecken lassen, indem man auch Jugendliche auf den Erlöser hinweise und sie ein Stück auf dem Weg zu ihm helfend begleite. RucksackDas Siegel, das der Bischof den Jugendlichen als äußeres Zeichen auf die Stirn drücke, sei ein Symbol dafür, dass man sich der Liebe und Zuwendung Gottes sicher sein könne: »Das Leben verläuft nicht immer glatt, so dass man auch in Lebensprüfungen am Glauben festhalten muss. Ihr seid als Jugendliche mit Lebensfreude, Fantasie und dem unbändigen Lebensdrang auf dem rechten Weg zu Gott.« Bischof Jousten verglich die Firmung mit einem Rucksack, der nun nach der Grundausstattung durch Taufe und Kommunion ein weiteres Sakrament als »Rüstzeug fürs Leben« aufnehme: »Die Sakramente sind Zeichen der Nähe Gottes. Bei der Firmung wird euch heute der Heilige Geist geschenkt. Ihr geht jetzt ins Leben hinaus und seid durch den Glauben gut gewappnet, um alle Prüfungen zu bestehen«. Auch er sei als junger Mensch in der Pfarrgemeinde Amel mit einem solchen »Lebensrucksack« ausgestattet worden, sagte der Bischof, und er blicke immer wieder zufrieden und respektvoll auf diese Zeit zurück: »Firmen bedeutet stärken und festigen. Gottes guter Geist, der Heilige Geist möchte euch im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe stärken und festigen. Das Sakrament der Firmung ist wie ein Liebesbrief Gottes an euch und demnach ein großes Geschenk. Die Firmung möchte euch ermutigen, in der Öffentlichkeit die Liebe Gottes an alle Menschen weiter zu tragen«, so Aloys Jousten abschließend in Amel. |